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Das repräsentative Haus am Fuße des Westerberges wurde im Jahre 1873 von Fritz Lürmann im neoromantischen Stil erbaut.

Vielen Osnabrückern ist der Name Lürmann als Ingenieur der Georgsmarienhütte bekannt. Als Erfinder der Steinpresse war es ihm möglich, aus Hochofenschlacke Mauersteine herzustellen. 

Desweiteren wurde die sehr bekannte Lürmannstraße nach diesem berühmten Bürger der Stadt Osnabrück benannt.

Auf dem weitläufigen Gelände der Natruper Straße 13 und 15 befand sich sogar ein Kutscherhaus.

Schließlich musste Herr Lürmann täglich zur Georgsmarienhütte durch seinen Kutscher gefahren werden.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Kutscherhaus umgebaut und in den Räumlichkeiten das Kaffee “Detmering” betrieben. Dieses Gebäude befindet sich noch immer auf einem abgelegenen Teil des Grundstücks und dient jedoch nur noch als Lagerraum.

 

Vielen Osnabrückern ist das historische Gebäude noch als Sitz des Wohlfahrtsamtes und der Flüchtlingsstelle direkt nach dem zweiten Weltkrieg bekannt.

 

1991 konnte das Haus durch die hft-Grunstücksgemeinschaft erworben werden und wurde mit großem Aufwand saniert.

 

Auf dem Grundstück sind ausreichend Parkplätze vorhanden, die durch eine Schranke gesichert werden.